Botanischer Name: Ginkgo biloba L
Pflanzenfamilie: Ginkgogewächse (Ginkgoaceae)
Botanische Hauptmerkmale: Baum bis 30m hoch, Blätter langgestielt, ledrig und zweilappig, gabeligverlaufende Blattnerven, Blüten männl. oder weibl. In Kätzchenform, gelbe, mirabellenförmige Samenhülle.
Blütezeit: Mai- Juli, Ernte: Juni-August
Verwendete Pflanzenteile: Blätter (Folium Ginkgo biloba)
Inhaltsstoffe: Flavonglycosid (Quercetin), äth. Öl (Bilobalid)
Wirkung: (Mikro-) Durchblutungsfördernd, gefässerweiternd, schmerzstillend, steigert Gedächtnis- und Lernvermögen, inaktiviert toxische Sauerstoffradikale, antiischämisch, hemmt Plättchenaggregation
Indikationen: Arterielle Durchblutungsstörungen, v.a. von Gehirn, Beine, Gedächtnisschwäche, Konzentrationsschwäche, Demenz, Tinnitus, Schwindel, Kopfschm., Arteriosklerose, funktionelle Herzbeschwerden, Arterielle Verschlusskrankheit, Claudicatio intermittens (Schaufensterkrankheit, Raucherbein), Alzheimer, hyperaktive Kinder
Kontraindikation / Nebenwirkungen: Gelegentlich Überempfindlichkeit, Magen-Darm-Bescherden, Kopfschmerzen, allergische Reaktionen
Zubereitungs- und Darreichungsform:
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Tinktur (1-3x/Tg. 15-25Tr.)
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galenische Präparate
Wirkung nach TCM:
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Süß, bitter, zusammenziehend
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befeuchtet ds Yin, insbes. Lungen Yin
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nährt Blut
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stärkt das Qi

