A. Spies/S. Pieri - Heilpraktiker Berlin
Osteopathie - Chiropraktik
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Pflanzenheilkunde

Ginko (ginko biloba)

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Botanischer Name: Ginkgo biloba L

Pflanzenfamilie: Ginkgogewächse (Ginkgoaceae)

Botanische Hauptmerkmale: Baum bis 30m hoch, Blätter langgestielt, ledrig und zweilappig, gabeligverlaufende Blattnerven, Blüten männl. oder weibl. In Kätzchenform, gelbe, mirabellenförmige Samenhülle.

Blütezeit: Mai- Juli, Ernte: Juni-August

Verwendete Pflanzenteile: Blätter (Folium Ginkgo biloba)

Inhaltsstoffe: Flavonglycosid (Quercetin), äth. Öl (Bilobalid)

Wirkung: (Mikro-) Durchblutungsfördernd, gefässerweiternd, schmerzstillend, steigert Gedächtnis- und Lernvermögen, inaktiviert toxische Sauerstoffradikale, antiischämisch, hemmt Plättchenaggregation

Indikationen: Arterielle Durchblutungsstörungen, v.a. von Gehirn, Beine, Gedächtnisschwäche, Konzentrationsschwäche, Demenz, Tinnitus, Schwindel, Kopfschm., Arteriosklerose, funktionelle Herzbeschwerden, Arterielle Verschlusskrankheit, Claudicatio intermittens (Schaufensterkrankheit, Raucherbein), Alzheimer, hyperaktive Kinder

 

Kontraindikation / Nebenwirkungen: Gelegentlich Überempfindlichkeit, Magen-Darm-Bescherden, Kopfschmerzen, allergische Reaktionen

Zubereitungs- und Darreichungsform: 

  • Tinktur (1-3x/Tg. 15-25Tr.)

  • galenische Präparate

Wirkung nach TCM:

  • Süß, bitter, zusammenziehend
  • befeuchtet ds Yin, insbes. Lungen Yin
  • nährt Blut
  • stärkt das Qi

Wesen der Pflanze:

Einheit von Bild und Spiegelbild, Gleichgewicht der Polaritäten, Gold.

Alles in der Natur entsteht, wird bewegt und vergeht durch Kräfte, die aus dem Spannungsfeld zweier Pole hervorgehen wie: Mann-Frau, Yin-Yang, Tag-Nacht etc. Meist wird die eine Seite einer Sache bevorzugt und die andere Seite abgelehnt, wobei man aber an Dynamik und Lebenskraft verliert. So ergeht es uns tagtäglich mit unserem Gehirn, wobei die linke Hirnhälfte mit dem analytischen-kausalen Denken überbewertet und beansprucht wird und die rechte Hirnhälfte mit dem analoge-synthetische Denken vernachlässigt. Dabei erfolgt eine Degeneration seiner Funktion als Ganzes.

Der Ginkgo symbolisiert mit seinem zweilappigen Blatt, das in sich selbst die beiden Pole- männlich und weiblich- vereinigt, die Einheit und das Gleichgewicht der Polaritäten. Da im Gleichgewicht die Lebenskraft am stärksten ist, hat der Ginkgobaum eine sehr hohe Vitalität, was seine enorme Widerstands- und Regenerationskraft beweist. Diese Vitalität regeneriert die Leistungsfähigkeit des Gehirns, des Organs, welches als einziges in unserem Körper beide Pole in sich birgt.

 


Alexander Spies, Stephanie Pieri - Heilpraktiker und Osteopathen, Lehmbruckstr. 3, 10245 Berlin - Friedrichshain / Kreuzberg, Tel: 030/69529372

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