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Osteopathie - Chiropraktik
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Pflanzenheilkunde

Wilde Möhre (daucus carota)


 

Bilder

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Botanischer Name: Daucus carota L.

 

Pflanzenfamilie: Doldenblütler (Umbelliferaea)

 

Botanische Hauptmerkmale: Weissliche, spindelförmige Wurzel, steifhaariger gefurchter Stengel bis 1m hoch, 2-3 fach gefiederte Blätter, Doldenblüte mit vielen weissen Einzelblüten, inmitten der Dolde purpurfarbige Blüten, nach dem Abblühen zieht sie sich nestartig zusammen, stachelige Fruchtbildung.

Blütezeit: Juni-Oktober, Ernte: Blütezeit

Verwendete Pflanzenteile: Kraut (Herba Dauci carotae), (Wurzelsaft)

 

Inhaltsstoffe: Provitamin A, Vit. B1, B2, C, Flavonoide, äth. Öl, Carotatoxin

 

Wirkung: Konzentrationsfördernd, kräftigend, leicht diuretisch

 

Indikationen: Konzentrationsstörungen, Antriebsschwäche, mangelnde Wachheit und Depression

 

Kontraindikation / Nebenwirkungen: Keine

 

Zubereitungs- und Darreichungsform: Innerlich: Tinktur (2-3x/Tg. 10-20Tr.)

 

Wesen der Pflanze: Zentrierung

Das Wesen der wilden Möhre ist die Zentrierung von Bewusstseinskräften. Um zu verstehen, was das bedeutet, müssen wir zunächst den Zustand einer mangelnden Zentrierung beschreiben. Unsere Zeit ist gekennzeichnet durch eine kaum zu bewältigende Vielfalt und Kompliziertheit von Einflüssen, die auf den Menschen einwirken und seine Aufmerksamkeit erfordern. Dies kann je nach Konstitution und Intensität der Belastung zu einer inneren Zerrissenheit und Unausgeglichenheit der Kräfte führen. Die Bewusstseinskräfte werden zerstreut und geschwächt. Dabei ist es oft nicht mehr möglich, die Energie auf das Wesentliche, auf das Zentrum zu lenken. Zerfahrenheit, Konzentrationsmangel, ein leerer Kopf, Benommenheit, sich im Kreis drehende Gedanken, Mangel an Entschlusskraft und Antriebskraft, psychische Verstimmungszustände können die Folge davon sein. Die wilde Möhre vermag zerstreute Kräfte wieder zum Mittelpunkt hinzuführen, den Blick für das Wesentliche zu schärfen, zu zentrieren. Sie besitzt auch eine wichtige Beziehung zu den Augen. Die Augen sind dabei nicht im Sinne des Gesichtssinns zu verstehen, sondern als Fenster der Seele. Seelische Unausgeglichenheit geht oft einher mit einer Trübung der Augenstrahlung => die wilde Möhre klärt den Blick.
Die Blüte der wilden Möhre weist im Zentrum der Dolde eine purpurrote Farbe an, welche deutlich auf einen ausgeprägten Mittelpunkt hinweist. Nach dem Verblühen der Dolden stülpt sich der schirm um, die äusseren Blüten wölben sich nach oben und danach zum Zentrum hin.

 


Alexander Spies, Stephanie Pieri - Heilpraktiker und Osteopathen, Lehmbruckstr. 3, 10245 Berlin - Friedrichshain / Kreuzberg, Tel: 030/69529372

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