Obwohl die Pulsuntersuchung in differenzierter Form hauptsächlich durch die chinesische und ajurvedische Medizin bekannt ist, liegt in einem 3600 Jahre alten ägyptischen Papyrus bereits eine Beschreibung der Pulsuntersuchung vor. Das zeigt welch große Bedeutung die Pulstastung in verschiedenen Kulturen schon sehr früh hatte.
In der chinesischen Tradition werden 32 unterschiedliche Pulsqualitäten unterschieden, die an 6 Taststellen am Unterarm getastet werden.
Dabei werden u.a. Qualitäten wie Geschwindigkeit, Kraft, Größe, Rhythmus, Tiefe und Regelmäßigkeit untersucht. Die Interpretation ermöglicht die Beurteilung des Zustands der Organe und funktionellen Zusammenhänge.
Die Pulsdiagnose dient als Grundlage der Akupunktur, Kräuter und diätetischen Therapie.


