Umweltmedizin

 

Die Menschen sind heute einer immensen Menge toxischer Belastungen ausgesetzt, die eine erhebliche Wirkung auf unsere Gesundheit haben. Umweltgifte sind in der heutigen Welt allgegenwärtig. Sie können sich unbemerkt in Nahrungsmitteln, dem Trinkwasser, der Luft, in Zahn Werkstoffen, Medikamenten und selbst in Matrazen, Möbeln, Farben und Bodenbelägen unserer Wohnräume befinden.

Die Zahl der unterschiedlichen Gifte hat in den letzten Jahrzehnten so rasant zugenommen, dass sich unser Immunsystem der neuen Herausforderung kaum anpassen kann.

Umweltmedizin

Unser Immunsystem, welches aus einem komplizierten Zusammenspiel verschiedener Systeme unseres Organismus besteht, muss neben der Aufgabe Infekte durch Viren, Bakterien, Amöben und Parasiten zu beherrschen , auch toxische Stoffe eliminieren und den Ausscheidungsorganen zuführen.

Da es sich für unseren Körper, um evolutionär überwiegend unbekannte Stoffe handelt, ist dies für unseren Organismus äußerst problematisch. Viele Chemikalien belasten nicht nur unser Immunsystem durch Schädigung des endokrinen Systems, wie Nebennieren, Schilddrüse, Reproduktion Drüsen, Hypothalamus, Hypophyse, Epiphyse und Bauchspeicheldrüse – Sie können auch unseren Mineral- und Vitamin Stoffwechsel empfindlich stören. Zudem führen etliche Chemikalien und Schwermetalle zu Entzündungen im Nerven-, Gefäß und Lymphsystem und schädigen unsere Leber, Niere, Darm und Haut als Ausscheidungsorgane.

Umweltbelastungen sind jedoch nicht nur als Folge von industriellen Prozessen möglich – auch durch natürliche Prozesse können wir hochgiftigen Stoffen ausgesetzt sein. Am häufigsten sind Belastungen durch Schimmelpilze in Wohnräumen, Lüftungsanlagen, Klimaanlagen und Lebensmitteln. Konserven können mit Botulinustoxin  belastet sein und selbst natürliches Mineralwasser kann bei dauerhaftem Konsum zu hohe Dosen radioaktiver Substanzen enthalten.

Deshalb ist es eine große Herausforderung der Umweltmedizin relevante Belastungen zu erkennen, mittels einer Umwelt medizinischen Beratung dem Patienten aufzuzeigen, wie toxische Belastungen aus Ihrem Umfeld eliminiert werden können.

Diagnose in der Umweltmedizin

Der Nachweis toxischer Substanzen im menschlichen Körper ist labormedizinisch schwer zu führen. Es werden Haaranalysen und DMPS Provokation durchgeführt, mittels derer Schwermetalle nachgewiesen werden – dabei bleibt jedoch eine Vielzahl von möglichen toxischen Substanzen unbeachtet. Obwohl es eindeutig ist, dass Umwelt medizinische Belastungen ein erheblicher Faktor bei der Entstehung vieler Erkrankungen sind, ist die Umweltmedizin ein “Stiefkind” der universitären Medizin.

So sind Patienten oft erstaunt, wenn man Ihnen sagt, dass Umweltgifte über die seit Jahrzehnten diskutiert wird, sich in Ihrem Körper befinden und zudem an dem aktuellen Krankheitsgeschehen ursächlich beteiligt sind.

Die naturheilkundlichen Diagnoseverfahren sind eine Möglichkeit Umweltmedizin in naturheilkundliche Therapien zu integrieren. Optische Befunde ergeben deutliche Hinweise auf toxische Belastungen der Gefäße, wobei spezifische Hautrötungen und Couperose an der Wange durch toxische Schäden der Kapillaren verursacht werden.

Durch Kenntnis der strukturellen Kompensation des Bewegungsapparats, ist es dem versierten Osteopathen möglich, Belastungen der endokrinen Drüsen und Leber zu Identifizierung. Weitere Hinweise ergeben sich aus der Palpation der Organe, deren Größe und Mobilität oft verändert sind. Auch die Beurteilung der Beschaffenheit der Gewebe ist von Bedeutung . Ebenfalls ein verminderter kranialer Rhythmus und Elastizitätsverluste  knöcherner Strukturen legen Vergiftungen nahe.

Letztlich ergeben Muskeltests der Kinesiologie, sowie neurologische Funktionsanalysen weitere Hinweise, die ausgewertet werden.

Umweltmedizin – Therapie

Wie oben geschildert ist die Diagnose in der Umweltmedizin kompliziert – letztlich vermag auch der versierte Therapeut, unter Ausschöpfung der Möglichkeiten, nicht exakt festzustellen welche toxischen Substanzen sich quantitativ in unseren Gefäßen, Gewebe und Zwischenzellraum abgelagert haben.

Die Entgiftung ist durch Entstehung entzündlicher Prozesse, bis hin zu Organschäden als Folge mobilisierter Gifte schwierig.

Deshalb ist die beste Intervention der Umweltmedizin Gifte zu meiden! Ist der Organismus bereits erheblich durch Umweltgiften belastet, muss sichergestellt werden, dass Trinkwasser frei von Chemikalien ist und unsere Nahrung weder mit Insektiziden und Fungiziden behandelt wurde. Wohnräume sollten frei von Schimmelpilzen und anderen Giften, wie Lindan als Konservierungsstoff alter Holzmöbel, oder Thiomersal als Konservierungsmittel in Bettauflagen, sein. Es können spezialisierte Laboratorien mit Messungen der Raumluft und Analyse eingesendeter Proben beauftragt werden.

Zur Therapie der bereits erfolgten Vergiftungen eignen sich die Pflanzenheilkunde und orthomolekulare Medizin besonders, wobei mittels natürlicher Substanzen, wie Mineralien, Vitaminen, Enzymen und Aminosäuren, die Mobilisierung von Giften angeregt und deren Entgiftung angeregt wird.

Die Therapie in der Umweltmedizin muss mit großem Fachwissen und Bedacht geschehen, da der mögliche Schaden bei unsachgemäßer Anwendung der Medikamente größer als der Nutzen ist.

Vor jeder therapeutischen Intervention der Umweltmedizin steht  sowohl die Diagnose, als auch Vermeidung von Giften. Starke Belastungen der Organe durch Degeneration, Infektionen und Infektionsherde des Kiefer sollten vorab ausgeschlossen werden.

Author: Heilpraktiker Alexander Spies

 

Ich weise darauf hin, dass in der Benennung der aufgeführten Erkrankungen selbstverständlich kein Heilversprechen oder die Garantie einer Linderung oder Verbesserung aufgeführter Krankheitszustände liegen kann. Anwendungsgebiete der Naturheilkunde beruhen auf Erkenntnissen und Erfahrungen der Therapierichtungen selbst. Es existieren keine relevanten gesicherte wissenschaftliche Erkenntnisse, das heißt Evidenz basierte Studien, die die Wirkung bzw. therapeutische Wirksamkeit der Naturheilkunde belegen.

Einige der aufgeführten Erkrankungen bedürfen einer schul medizinischen Abklärung, oder werden begleitend zur ärztlichen Intervention in der Naturheilpraxis behandelt.

Ihr behandelnder Therapeut wird Sie beraten, ob die Behandlung Ihrer Erkrankung als alleinige Therapie der Naturheilkunde, bzw. begleitend zur ärztlichen Intervention sinnvoll ist, oder der sofortigen Abklärung eines Facharzt bedarf.

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