Osteopathie und Naturheilkunde Berlin
Heilpraktiker A.Spies - K.Schudrowitz - C. Römhild
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Osteopathie Berlin - Kinder und Erwachsene

 

Osteopathie - Erklärung der Osteopathie

1. Parietale Osteopathie / Osteopathie des Bewegungsapparats

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Parietale Osteopathie

 

Das ganze Bewegungssystem ist durch Faszienhüllen, Muskelketten, Gelenke und knöchernen Strukturen miteinander verknüpft. Die Steuerung erfolgt über das zentrale und periphere Nervensystem welches vom Schädel (Cranium) ausgeht

Die verschiedenen Syteme sind nach Betrachtung der Osteopathie miteinander verknüpft und können in Ihrer Beweglichkeit eingeschränkt sein. Je nach osteopathischer  Dysfunktion werden Fehlstellungen von Gelenken, faszielle Verklebungen, muskuläre Verspannungen oder knöcherne Restriktionen durch geeignete  Manipulationstechniken des Osteopathen behandelt.

Nicht selten finden sich die Schmerzsymptomatik und Ursprung des Problems weit voneinander entfernt. Unter Umständen kann eine Störung der Organe ( viscerale Osteopathie ) oder des Craniosakralen osteopathischen Systems (Schädel - Kreuzbein System) zu chronischen Rückenschmerzen führen.

In der osteopathischen Medizin werden die urssprünglichen und damit verursachenenden Restriktionen und Störungen ertastet und behandelt, Durch die Optimierung der Beweglichkeit und Körperstatik werden auch die Selbsheilungskräfte des Körpers aktiviert.

Zur Beurteilung der primären Ursache des Problems am Bewegungsapparat ist eine exakte Diagnostik unabdingbar. Hier müssen Ursachen wie eine anatomische Beinlängendifferenz,

Kompensationsmuster organischer Belastungszustände und chronischer Erkrankungen, von Kiefergelenksstörungen, z..B. durch fehlerhaften Zahnersatz, Unfällen oder Überlastungssyndromen genau abgegrenzt werden!

Hierbei stellt die Kinesiologie im Kontext der osteopathischen Medizin eine hervorragende Möglichkeit der Hinweisdiagnostik dar, wodorch eine zielgerichtetere und effektivere osteopathische Behandlung ermöglicht wird

2. Craniosacrale Osteopathie / Osteopathie des Schädels - Kreuzbein System

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Cranio Sakrale Osteopathie

 

In der Osteopathie des Cranolsakralen Systems spüren die Osteopathen die Beweglichkeit der einzelnen Schädelknochen die rhythmische Bewegung des Liquors (Flüssigkeit des Nervensystems) und duralen Spannungen ( Hirnhäute)

Dieser Ansatz stammt von dem Osteopathen William Garner Sutherland und wurde zuerst am Kopf (Kranium) und Kreuzbein (Sakrum) beschrieben. Er benannte diesen Teilbereich der Osteopathie Craniosakrale Osteopathie.

Osteopathen heute können die rythmische Flüssigkeitsbewegungen im ganzen wahrnehmen und die eingeschränkte Bewegungsfähigkeit im ganzen Organismus behandeln. Dabei werden die sanften KraniosakralenTechniken angewandt.

Der Craniosakralen Osteopathie kommt die größte Bedeutung zu, da hier an der Schädelbasis neben dem zentralen Nervensystem (Rückenmark) auch einige wichtige Hirnnerven den Schädel verlassen und so die gesamte Körperstatik maßgeblich beinflussen.

Fast jeder Beckenschiefstand kann durch die Behandlung mittels Craniosakraler Osteopathie und Regulierung des Craniosakralen Systems in wenigen Minuten beseitigt werden. So normaliesiert sich gleichzeitig die gesame Wirbelsäule in der Folge durch die Reorginistaion der nervalen Muskelsteuerung.

Entscheidend hierbei ist  selbstverständlich eine exakte Diagnosestellung.

Hier ist sowohl die Erfahrung des Osteopathen, als auch exakte Anamneseerhebung und auch die kinesiologische  Untersuchung von zentraler Bedeutung.

Die allermeißten Patienten kommen in unsere Praxis mit Beschwerden, die multifaktorell ausgelöst werden, d.h. sich mehrere primäre Läsionen bzw. Belastungen überlagern, so dass

oft eine interdisziplinäre Behandlung angezeigt ist.

Durch eine optimale Einstellung des craniosakralen Systems werden rislkante chiropraktische Interventionen oftmals überflüssig.

3. Viszerale Osteopathie / Organ Osteopathie

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Viscerale Osteopathie

 

In der visceralen osteopathischen ( Organische Osteopathie ) Behandlung steht die Mobilität (Beweglichkeit) der Organe zueinander und dem umhüllenden und stützenden  Muskelapparat, sowie des Bindegewebes im Vordergrund. Darüberhinaus wird die Motilität (Eigenbewegung) der Organe beurteilt und behandelt..

Der Osteopath ertastet Restriktionen der Beweglichkeit oder Motilität de Organsystems

und löst diese mittels gezielter Manipulationen. Dabei werden Verklebungen gelöst und

Gewebsstauung beseitigt..

In dessen Folge können die Funktionen der Organe verbessert werden

Der eingehenden Betrachtung der Organe kommt eine besondere Bedeutung zu, da nicht nur verschieden Organbelastungen, wie Intoxikation, Infektion, oder Unverträglichkeit, über veränderte Faszien- und Muskelspannungen unmittelbar das Cranium (zentrales Nervensystem) und somit die gesamte Körperstatik negativ beeinflussen.

Häufig haben belastete, oder erkrankte Organe eine Schmerzcharakteristik, die in den Rücken und Wirbelsäule ausstrahlen.

So entstehen LWS Syndrome häufig durch Nierenentzündungen und Darmstörungen, Hüftschmerzen durch Infektionen im Urogenitalbereich und Schulterschmerzen durch toxische Leberbelastungen.

Nächtliche und morgendlich Rückenschmerzen und Steifigkeit werden meißt durch eine Bakterien induzierte reaktive Athritis verursacht.

Osteopathiebehandlung / Ablauf

 

Zu Beginn der Osteopathiebehandlung wird eine eingehende Anamnese der Krankengeschichte, und dann eine osteopathische Untersuchung durchgeführt. Der Osteopath untersucht die Gewebe mittels verschiedener osteopathischer Annäherungen, funktioneller Diagnostik, neurologischer Untersuchungsmetoden und ggf. einiger Muskeltests .

Die osteopathische Sitzung dauert zwischen 30-60 min. Nach einer Osteopathiebehandlung benötigt der Körper mindestens 1-2 Wochen Zeit, um auf die Therapie zu reagieren und Selbstheilungskräfte zu mobilisieren.

Danach wird je nach Bedarf eine erneute osteopathische Therapiesitzung durchgeführt.. Jede Behandlung sollte auf den entsprechenden Befund des Patienten abgestimmt, und  sollte innerhalb 2-3 Behandlungen zu einer deutlich wahrnehmbaren Verbesserung der Beschwerden führen.

Sollte  alleine die Osteopathie nicht zu einer Beseitigung, oder deutlichen Linderung Ihrer Beschwerden führen, wird Sie Ihr Osteopath zu weiteren diagnostischen und thearapeutischen Möglichkeiten beraten.

Häufig ist ein ineterdisziplinäres therapeutisches Vorgehen notwendig.

Nicht selten muß z.B.  in Ihre Beahndlung ein Zahnarzt, oder  radiologisches Instituit zur Therapie oder Diagnostik miteinbezogen werden

Osteopathie / Anwendungsgebiete

 

Bewegungsapparat:

Muskelverspannungen, Ischialgie, Schulterschmerzen, Bandscheibenvorfälle, Hüftschmerzen,

Hüftschiefstand, funkitionelle Beinlängendifferenz, Nackenbeschwerden, Schleudertrauma, Fußverletzungen, Knieschmerzen, HWS/LWS/BWS Syndrom, Tennisellenbogen, Fersensporn

 

Hals-Nasen-Ohren-Bereich:

Schwindel, Ohrgeräusche (Tinnitus), Kopfschmerzen und Migräne, chronische Sinusitis, Mittelohrentzündung, Kiefergelenklsbeschwerden, Bruxissmus

 

Innere Medizin:

Verdauungsbeschwerden wie Diarrhö (Durchfall) oder Obstipation (Verstopfungen)  Magenproblematiken,  Sodbrennen, Völlegefühl, Krämpfe, Herzbeschwerden (nach Ärztlicher Abklärung).

 

Urologie:

Nierenerkrankungen,  Blasenentzündungen, Blasenentleerungsstörungen und Prostatavergrößerung

 

Gynäkologie: 

Dysmenorrhö, Amenorrhö, Klimakterium, Unfruchtbarkeit, postoperative Verwachsung und Vernarbung, Schwangerschaftbegleitung

 

Kinderheilkunde:

Kopf oder Gesichtsverformungen,  Schiefhals, Wirbelsäulenverkrümmung, Hüftdysplasie, Schreikinder, Verdauungsproblemen, Konzentrationsschwierigkeiten, Hyperaktivität (ADS)

Beckenschiefstand, Wirbelblockaden, Geburtstrauma

Kinderosteopathie / Wofür ist Sie sinnvoll?

Das Anwendungsspektrum in der Kinderheilkunde ist vielfältig! Oft

kann ursächlich therapiert werden, wobei die Effekte sehr beeindrucken können.

Die untenstehenden Anwendungsbeispiele stellen lediglich eine Auswahl dar,

  

Anwendungsbeispiele der Osteopathie für Kinder:

 

* Schieflagesyndrome, KISS, Skoliosen, Schiefhals

* Schädeldeformationen

* Aufmerksamkeitsdefizit – Syndrom (ADS)

* Hüftdysplasie , Beckenschiefstand, Beinlängendifferenz, Blockaden

* Entwicklungsstörungen

* 3 – Monats - Koliken und Verdauungsproblematiken

* Schreikinder, Stillproblematik

* Sehstörungen

* Kiefer - und Bisstörungen , Bruxissmus

* chronische Mittelohrentzündung, Sinusitis (Nebenhöhlenentzündung)

 

Was ist der Ansatz der Osteopathie für Kinder?

 

Mehrlingsgeburten, oder auch Zwangspositionen im Uterus sind für das Baby

belastend und bedingen zum Teil Funktionsstörungen. Werden diese nicht bald

behandelt, können sich über die Jahre daraus Krankheiten  begründen.

Zum Beispiel:

eine starke Skoliose (Seitkrümmung der Wirbelsäule) entsteht aus der

Schieflage; Schädeldeformierungen durch Saugglocken und Zangengeburt, wodurch  sich später Sehstörungen, oder Entwicklungsstörungen und Aufmerksamkeitsdefizite entwickeln.

Oft ist es möglich durch eine osteopathische oder craniosakrale Behandlung solche

Geburtstraumen positiv  zu beeinflussen oder zu beseitigen.

Haufig entstehen jedoch auch osteopathische Dysfunktionen (strukturell) durch Intoxikation, oder Infektionen der Mutter, welche während der  Schwangerschaft oder Geburt auf das Baby übertragen werden. Aber auch Wohngifte, wie Schimmelpilze, Lösungsmitte und Holzschutzmittel haben immer strukturelle und somit funktionelle  Problematiken zur Folge.

Eine eingehende kinesiologische Untersuchung der Eltern kann darüber Aufschluss geben und zur dauerhaften Gesundheit Ihres Kindes beitragen.

Sprechen Sie uns für genauere Informationen zur Kinesiologie an!

Neben der Kinderosteopathie ist es sinnvoll, Ihr Kind ebenfalls von einem Kinderarzt untersuchen, bzw. behandeln zu lassen

 

 

Osteopathie und Kostenerstattung der Krankenkassen

 

Die private Abrechnung erfolgt gemäß der Gebührenordnung Heilpraktiker (GeBüH)

  

NEU - Erstattung der Osteopathie durch die GKV:

 

Seit Januar 2012 ist die Osteopathie durch die Techniker Kassse (TK), den meißten BKK Kassen,  HEK, AOK +, AOK Nord  und vielen weiteren gestezlichen Krankenversicherungen anteilig erstattungsfähig. Ärztliche Privatüberweisung  "Osteopathie" ist zur Kostenerstattung durch die gesetzlichen Kassen erforderlich. Eine vollständige Liste und Bedingungen der beteiligten GKV finden Sie hier: www.bv-osteopathie.de/de-kostenerstattung.html

 

 

Unsere aktuelle Gebührenordnung für Selbstzahler:

 

Für gesetzlich versicherte Selbstzahler, ohne Beteiligung einer Krankenversicherung bieten wir eine ermäßigte Behandlungspauschale von 70,- € / Termin an.  Es erfolgt keine detaillierte Rechnungsstellung nach der Gebührenordnung.

Die meisten privaten Krankenkassen und Zusatzversicherungen tragen die Behandlungskosten bei einem  Heilpraktiker ganz oder teilweise - (um sicher zu sein, ob Ihre private Krankenkasse die Therapiekosten erstattet, sollten Sie vorab nachfragen).

Hier erfolgt die Rechnungsstellung nach den Richtlinien der GeBüH (Gebührenordnung Heilpraktiker) gemäß der tatsächlich erbrachten therapeutischen Leistung.

  

Sollte ihre Krankenkasse, oder andere Leistungsträger die Behandlungskosten nicht oder nur teilweise erstatten, ist es Ihnen überlassen zu entscheiden, ob Sie selbst einen Beitrag zu Ihrer Gesundheit leisten können.

Mitgliedschaft in Osteopathie Verbänden:

 

Verband freier Heilpraktiker e.V.

 

VOD e.V. Verband der Osteopathen Deutschland

 

Dachverband für Osteopathie und ganzheitliche Therapie e.V.

Buchtips zum Thema Osteopathie

  • Osteopathie -  Sanftes Heilen mit den Händen ( Newiger, Trias - Verlag )
  • Osteopathie - So hilft sie ihrem Kind ( Newiger / Beiborn, Trias - Verlag )
  • Osteopathie für Frauen ( Gillemot / Newiger Trias-Verlag )

Begleitend Therapieverfahren der Osteopathie

Folgende Therapien und Diagnosemöglichkeiten wenden wir oft begleitend zur Osteopathie an:

Osteopathie und Naturheilkunde Berlin - Heilpraktiker A.Spies - Osteopath/ Lehmbruckstr. 3, 10245 Berlin - Friedrichshain / Kreuzberg, Tel: 030/69529372

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