A. Spies/S. Pieri - Heilpraktiker Berlin
Osteopathie - Chiropraktik
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Pflanzenheilkunde

Lein (linum usitatissimum)

 

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Botanischer Name: Linum usitatissimum

 

Pflanzenfamilie: Leingewächse (Linaceae)

 

Botanische Hauptmerkmale: Einjährig, 50-70cm hohe zierliche Stengel, schmallanzettliche, wechselständige Blätter, endständig ein fünfzählige himmelblaue (gel. Weisse) Blüte, woraus sich eine runde Kapsel bildet mit 8-10 braun-glänzigen Leinsamen.

Blütezeit: Juni-August, Ernte im September

Verwendete Pflanzenteile: Samen (Semen Lini), Öl (Oleum Lini)

 

Inhaltsstoffe: Schleimstoffe, Fettes Öl, Faserstoffe, Eiweiss

 

Wirkung: Peristaltikanregend, laxierend (abführend), schleimhautschützend

 

Indikationen: Ganze Samen: Verstopfung, Reizdarm, Divertikulitis, 
Schleimauszug: Gastritis, Enteritis, lokale Entzündungen
Feuchte Lein-Auflagen: Furunkel, Karbunkel, Sinusitis

 

Kontraindikation / Nebenwirkungen: Keine

 

Zubereitungs- und Darreichungsform: 

Innerlich:

  • Ganze oder gequetschte Samen (Morgen und Abends 1 Essl. + viel trinken/Verstopfung)
  • eingeweichte Samen (mind. 30 Min.)
  • Schleimauszug (als Gurgellösung bei entz. im Rachenraum) (mehrmals/Tg. 1 dl trinken / entz. im Magen-Darm-Trakt

Äusserlich:

  • Feucht-warme Leinsamenwickel auflegen
 

Humorale Qualität: Warm 1-2, neutral. Erweichend, reinigend, lindert phlegmatische Schärfen und leitet sie aus.




 


Alexander Spies, Stephanie Pieri - Heilpraktiker und Osteopathen, Lehmbruckstr. 3, 10245 Berlin - Friedrichshain / Kreuzberg, Tel: 030/69529372

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