Botanischer Name: Foeniculum vulgare
Pflanzenfamilie: Doldengewächse (Umbelliferae)
Botanische Hauptmerkmale: Ein-, mehrjährig, stielrunder Stengel ist fein gerillt, 1-2 m hoch, blau bereift, im oberen Teil reich verästelt, mit mehrfach fiederschnittigen Blättern, mittlere und obere Blätter besitzen grosse Blattscheide, Blüten sind gelb und in Dolden angeordnet.
Blütezeit: Juli-September
Verwendete Pflanzenteile: Reife Frucht (Fructus Foeniculi)
Inhaltsstoffe: Ätherische Öle (trans-Anethol und Fenchon), Fettes Öl, Eiweiss, Zucker
Wirkung: Förderung der Magen-, Darmmotilität, karminativ (blähungswidrig), spasmolytisch, schleimlösend (sekretolytisch), antimikrobiell (Anethol, Fenchon), expektorierend (auswurffördernd), Steigerung der Magensaftsekretion.
Indikationen: Blähungen, krampfartige Magen-, Darmbeschwerden, dyspeptische Beschwerden, Appetitlosigkeit; Katarrhe der oberen Luftwege, auswurffördernd, Husten, Asthma, Bronchitis; Säuglingsdyspepsie mit Durchfall, mangelhafte Milchsekretion beim stillen; Entzündungen am äusseren Auge, wie Blepharitis (entz. der Lidränder), Konjunktivitis (Bindehautentz.) mit Lidschwellung.
Kontraindikation / Nebenwirkungen: Selten allergische Haut-, Magen- und Darmreaktion.
Zubereitungs- und Darreichungsform:
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Infus (1 gehäufter Teelöffel zerdrückter Fenchelfrüchte) mehrmals täglich
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Homöopathisch D1-D2
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Inhalieren (bei Katarrhe),
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Gewürz zum kochen und backen
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Ätherisches Öl mit Trägeröl vermischen und einreiben, oder als Kompresse auflegen
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Mit Tee als Kompresse auflegen bei Augenentzündungen und auswaschen.
Wirkung gemäss TCM (warm):
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Vertreibt Magen-Kälte, harmonisiert und wärmt den Magen
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Vertreibt Kälte, lindert Schmerzen
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Tonisiert das Nieren-Yang
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Löst Leber-Qi-Stagnationen auf
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Wirkt als mildes Expektorans der Lunge
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Mild diuretisch



